Dem Pott seine Blogowskis

Profil beim Teufel

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Ich bin bei Facebook angekommen! Wer hätte das gedacht? Bis vorgestern  noch unvorstellbar. Allen Freunden zum Trotze hatte ich mich dieser Datenkrake bisher erfolgreich verweigert, irgendwann hat mir diese Verweigerung dann so viel Spaß gemacht, dass es mehr ein Kokettieren damit war … und vermisst habe ich eigentlich auch nichts. Und nun? Nu isses doch passiert.

Zu meiner Entschuldigung muss ich anführen, dass es einen Grund dafür gibt und der nennt sich “Blogowski”. Initiiert von der lieben Juli von heimatPOTTenial hat sich ein Stammtisch Ruhrpöttlerischer Blogschreiberinnen gebildet – und weil Stammtisch doof klingt, heißt der eben Blogowski. Die Mädels haben alle ganz tolle Blogs und ich hab den Finger gehoben und “hier” gerufen, weil ich auch gerne dabei sein wollte. Das erste Treffen fand auch schon statt, leider konnte ich nicht teilnehmen, schnüff.

Und da die ganze Planung, Besprechung und alles andere eben über fb läuft, bin ich nun doch endlich beigetreten. Ich konnte dem Charme der Blogowskis einfach nicht widerstehen. Das nächste Treffen steht auch schon bald an, ich habe Zeit und werde dabei sein und freu mich wie Bolle drauf. Und mal ganz davon abgesehen, dass ich (wie befürchtet) nun noch mehr am Rechner hänge, find ich die Blogowski-Gruppe und -Truppe super!

Deshalb gibt es hier in loser Reihenfolge die Links von allen (die irgendwann auch noch fest im Blog installiert werden, aber das muss jetzt grad noch warten):

Ihr Lieben, ich hoffe, ich habe niemanden vergessen und alles richtig geschrieben. Beschwerden bitte per fb oder hier als Kommentar.

Nicht mal geschenkt …

… möchte ich dieses Blatt in meinem Briefkasten finden.
Wer das auch nicht will, der kann hier noch mitmachen.

Uneingeschränkte Empfehlung: Ziegenpeter

Was macht man an einem wunderbar sonnigen Sommertag mitten im Ruhrpott, wenn man nicht arbeiten muss?
Man frönt dem Nichtstun, schaut den Schiffen beim Vorbeifahren zu und gönnt sich ein köstliches Frühstück in der Sonne vor einer großartigen typischen Ruhrpottkulisse: rauchende Schlote, Frachter auf dem Rhein, Güterwaggons, Sand und grüne Wiesen mit gelben Farbtupfern … alles auf einmal.

rheinschiff

Und wo findet man das alles? Im Ziegenpeter am Duisburger Rheinpark. Ich kann nur sagen: uneingeschränkt empfehlenswert! Netter Service, leckeres Essen und großartige Aussicht.

Blick aufs Ziegenpeter

(Der rote Kubus auf dem Bild ist übrigens das Lokal :-) )

Auf meinem Tellerchen fand sich eine umfangreiche Käseauswahl, selbstverständlich mit Ziegenkäse. Auf dem Tellerchen meiner Begleitung tummelten sich neben etwas Käse noch sehr leckere Wurstigkeiten und ein Schälchen mit ausgesprochen beeriger Marmelade, hmmm. Dazu gab es frisches Brot in verschiedener Ausführung, laut Karte ebenso wie die Marmelade aus eigener Herstellung und auch käuflich für zu Hause zu erwerben.

Käseteller

Besonders macht das Ziegenpeter auch seine Philosophie: Es ist eine Kooperation der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung gGmbH mit der Stadt Duisburg. Hier treffen soziale und ökologische Nachhaltigkeit aufeinander. Prima Sache, finde ich. Und wenn es so lecker schmeckt, auf jeden Fall eine Empfehlung wert: Alle Daumen hoch!

Abgesehen von der Lokalität ist die Umgebung auch ganz interessant. Der Duisburger Rheinpark war mir bis heute kein Begriff. Es handelt sich dabei um ein Gelände in Hochfeld, das früher von der Schwerindustrie genutzt wurde. Seit einigen Jahren wird es nun zu einer Parkfläche mit Bäumen, Wegen, Wiesenflächen, einer Skateranlage  und einer Uferpromenade umgestaltet. Teile der ehemaligen Industrie sind stehengeblieben und wurden von Graffitikünstlern gestaltet. Sieht alles ganz spannend aus. Den Fotoapparat sollte man auf jeden Fall im Anschlag haben.

Ankündigung: EGGXPO 2012

Osterzeit = EGGXPO-Zeit

Letztes Jahr war ich selbst eine der ausstellenden Künstler bei der alljährlich stattfindenden EGGXPO, dieses Jahr werde ich wohl nur Besucher sein, da momentan meine Kreativität ziemlich auf Eis liegt (aus den bekannten Gründen). Trotzdem kein Grund, Trübsal zu blasen!
Die Devise lautet: hingehen, tolle Kunst gucken und im besten Falle sogar Kunst bei der Verlosung gewinnen.

Am 7. und 8. April von 14 bis 19 Uhr öffnet Kuno Lange wieder die Pforten seines Ateliers in der Tinkrathstraße 60, Mülheim und zeigt gemeinsam mit 14 befreundeten Künstlern seine Arbeiten – die Bandbreite erstreckt sich von Malerei über Grafik, Plastik und Objekte bis hin zu den „neuen Medien“. Raku-Aktionen und die schon legendäre Kunstverlosung runden das Veranstaltungswochenende wieder ab.

Teilnehmende Künstler sind:

Christina Böckler, Annette Brunöhler, Peter Helmke, Klaus Jost, Jott Kaa, Kelbassas Panoptikum (Detlef Kelbassa + Corinna Kuhn), Janet Kempken, Evangelos Koukouwitakis, Kuno Lange, Alexander Ray, Jochen Schweizer, Wolfgang von Triel, Georg Weber.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Möglichkeit, im Vorhinein ein „Schätzchen“ zu erwerben – unter dem folgenden Link findet noch bis zum 5.4. eine Online-Kunstauktion statt: Kunstauktion.

Das Programm und alle Infos sind entweder unter www.eggxpo.de oder bei Facebook zu finden.

Also: Kommt in Scharen, genießt das hoffentlich schöne Wetter in dem tollen waldähnlichen Garten und kauft jede Menge Kunst!

Zeiträuber

Die Suche nach einer Lösung für dieses Problem raubt leider so viel Kraft, Energie und Zeit, dass hier alles andere lahm liegt … auch der Blog. Eine wirklich unschöne Situation, die hoffentlich bald ein Ende findet. Denn: So langsam bewegt sich was, ich mag nur noch nicht laut darüber sprechen, sonst geht es am Ende doch noch schief.

Hier meine Erkenntnisse aus unserer Wohnungs-/Haussuche:

1. Immobilienmakler sind genau die unangenehme Spezies Mensch, für die ich sie immer gehalten habe. Kommen auf meiner Beliebtheitsskala gleich nach den Versicherungsvertretern. Wir werden niemals Freunde.

2. Internetportale zur Immobiliensuche enthalten nur noch den ganzen (pardon) Scheiß, den sonst keiner haben will. Allen voran das Portal mit der Zahl, die schon Jack Bauer in die Verzweiflung trieb. Sollte doch mal was Gescheites drinstehen, so muss man eigentlich in der Sekunde, in der die Anzeige eingestellt wird, den Mietvertrag unterschreiben.
Wie das geht? Keine Ahnung, sollte man mal Jack Bauer fragen.

3. Vierzimmerwohnungen sind absolut rar gesät. Oder unbezahlbar. Oder beides.
Und dementsprechend auch sehr gefragt.

4. Hauspreise sind meistens sehr unangemessen, es gibt aber leider immer jemanden, der sie bezahlt. Man kann sie hiermit (klick) vergleichen, dann weiß man wenigstens, dass man zuviel bezahlt.

5. Ein Haus in einer echt guten Wohnlage mit einem großen Grundstück zu einem hinnehmbaren Preis, das noch nicht weggekauft ist, hat einen Haken. Ganz bestimmt. Hat es keinen Haken, dann hat es garantiert einen.

6. Fertighäuser aus den 70er-Jahren enthalten Asbest, PCP, Formaldehyd usw.
Mit ziemlicher Sicherheit. Man kann sie natürlich sanieren/abreißen.

7. Durchhalten! Was mit Abstand das schwerste ist – absolut.

Eine Ausnahme zu Punkt 1 bildet lediglich die Immobilienberaterin der hiesigen Sparkasse, das muss ich noch anmerken. Sie ist tatsächlich die Einzige, die einen ordentlichen Job macht; immer freundlich, gut vorbereitet, kompetente Antworten parat und meldet sich auch immer mit neuen Angeboten. Aber: Sie ist die einzige ihrer Art!

Vielleicht heuere ich für die anderen einfach mal Jack Bauer an …

Und die Moral von der Geschicht …

Ein Rabe sitzt im Wald auf einem Ast.
Kommt ein zweiter Rabe vorbei und fragt: „Was machst du denn da?“
„Nix, ich sitz nur da und schau blöd.“
„Klingt gut, das mach ich auch.“
Und der zweite Rabe setzt sich neben den ersten auf den Ast.

Kurze Zeit später kommt ein Hase daher und sieht die beiden Raben.
„Was macht ihr denn da?“
„Nix, wir sitzen nur da und schauen blöd.“
„Das will ich auch probieren“, sagt der Hase und hockt sich unter den Ast.

Es dauert nicht lange, da kommt ein Fuchs des Weges.
Er sieht den Hasen und die beiden Raben und fragt: „Was macht ihr denn da?“
„Nix, wir sitzen nur da und schauen blöd“, erklärt ihm der Hase.
„Aha“, meint der Fuchs und gesellt sich zum Hasen.

So hocken alle vier da, machen nix und schauen blöd, bis ein Jäger vorbeikommt und den Fuchs und den Hasen erschießt.

„Siehste, was ich immer sag“, meint der eine Rabe zum anderen, „nix tun und blöd schauen geht nur in einer höheren Position.“

[Vielen Dank für diesen "Witz", liebe Dompteuse!]

Wohnungssuche ist ein Arschloch!

Es ist wirklich zum Mäusemelken!
Hat denn keiner ein nettes Zuhause für uns? Ich weiß gar nicht, wieso sich die Wohnungs- bzw. Haussuche heutzutage als so problematisch herausstellt; früher ging das leichter. Wir sind doch echt nett. Und ruhig. Und, ach, … und überhaupt.

Falls also hier irgendjemand lesen sollte, der zufälligerweise eine Wohnung zu vermieten oder ein Häuschen zu verkaufen hat oder jemanden kennt, der jemanden kennt … so soll er sich bitte, bitte, bitte (!) bei mir melden.
Bevorzugte Wohngegenden sind: Essen-Fulerum, -Haarzopf, -Bredeney oder Mülheim-Heißen, -Heimaterde, -Holthausen. Denkbar sind aber auch Winkhausen, Saarn, Menden, Kettwig, oder oder oder, z.B. auch Ratingen-Breitscheid. Da geht schon was.

Gewünscht ist Folgendes:

4-Zimmer-Wohnung mit Balkon oder Terrasse, kein Nachtspeicher bis ca. 900 Euro WM, mit einem oder zwei Bäumen vor dem Fenster, damit man nicht auf Häuserschluchten schaut :-)

oder aber

ein kleines Häuschen zum Kaufen, ebenfalls mit 4 Zimmern, kein Nachtspeicher (über den Preis müsste man reden, hängt ja auch vom Zustand ab, aber ich sag mal z.B. 220000 € wäre definitiv zu viel, nur mal so als Anhaltspunkt)

Ich weiß ja gar nicht, wer hier überhaupt so liest, aber wenn doch jemand aus der Gegend dabei ist, dann freu ich mich, nein, freuen wir uns (!), riesig über eine Mail.

Ich könnte natürlich auch ein wenig auf die Tränendrüse drücken … dass es langsam dringend wird, weil unser Haus hier für einen ALDI-Markt abgerissen wird … dass wir am Wochenende die Polizei rufen mussten wegen fürchterlicher Nachbarn … dass man uns einfach rausschmeißt, ohne uns zu fragen … Aber halt! Wir wollen kein Mitleid! Einfach nur ein nettes Zuhause.

Und falls jemand Angst vor Messies, Lärm und Pitbulls hat … hatte ich schon gesagt, dass wir wirklich nett sind? Einfach nur zwei Personen … eine Lektorin und ein Lehrer (ja, ich sag es so: ein Lehrer), aber der ist gar kein typischer Erbsenzähler und überhaupt nicht mäkelig und kleinkariert! Also wirklich nett. Und ruhig. Ach, hatte ich schon erwähnt?

Herzenssache

Neue Magazine, neuer Blog, neuer Laden

So viele Neuigkeiten!

Zwei neue Magazine tummeln sich auf meinem Schreibtisch bzw. eins tummelt sich, das andere wird erst noch erscheinen und das auch nur online. Da aber alles vielversprechend klingt, möchte ich sie euch ans Herz legen.

Ganz physisch in meiner Hand halte ich das (inzwischen nicht mehr ganz so frisch) erschienene GAARN-Magazin. In meiner Linkliste steht GAARN ja schon seit Beginn meiner Bloggerei. Es handelt sich um ein DIY-Projekt von Damaris Jakschik, das sie im Rahmen ihrer Diplomarbeit ins Leben gerufen hat. Bisher gab es “Das Magazin für Nähkultur” nur online. Ab sofort gibt es auch eine gedruckte Ausgabe.
In einem sehr ungewöhnlichen Format kommt das Magazin daher, muss man das auf A4 zusammengefaltete Blatt doch aufklappen und erhält ein riesiges Poster. Das erweist sich sowohl als Vor- wie auch als Nachteil, denn man kann es sich wunderbar an die Wand pinnen, aber leider nicht so gut auf dem Sofa lesen. Inhaltlich enthält das Magazin kurze Artikel aus den Bereichen Handmade, Design, Kunst, DIY. Einiges davon kannte ich schon, anderes war für mich neu. Am meisten gefreut hat mich der Artikel über Emily Barletta, bin ich ja bei der Kunst aus Fäden mit meinen Stickereien auch selbst Zuhause. Außerdem sehr spannend ist das Färben mit Inkodye, was ab sofort auf meiner “Muss-ich-unbedingt-ausprobieren”-Liste steht.
Zu beziehen ist das Magazin online z.B. hier, hierhier oder hier.

Fazit: Ein interessantes, liebevoll gestaltetes Magazin in einem ungewöhnlichen (leider nicht ganz praktischen) Format.

Das zweite Magazin, über das ich kurz berichten möchte, ist das SISTER Magazin. Es ist noch nicht erschienen, angekündigt für die Woche vom 24.2. und wird nur online zu lesen sein. Die Macher sind die Schwestern Toni und Thea, die mit ihrem Magazin “intelligente Informationen in ansprechendem Design” anbieten wollen.  Thematisch soll es um Themen wie “Karriere, Technologie, Zukunftstrends sowie Mode, Lifestyle, Reisen, Parties und DIY” gehen; so besagt es die Homepage. Auf ihrem Blog könnt ihr die Entstehung mitverfolgen und erhaltet Hintergrundinfos. Netterweise haben die beiden in einer “Preview-Kit-Aktion” interessierten Bloggern wunderbar gestaltete Flyer zur Verfügung gestellt, von denen ich einen einheimsen konnte. So erhalte ich nun einen Vorabartikel ab dem 18.2. und kann mich schon vor dem Erscheinungsdatum einlesen. Ich werde berichten …

Fazit: Sehr schön gestaltete Flyer machen neugierig auf das Magazin.

Ein regionaler Tipp: Am 25.2. eröffnet in Essen-Fulerum die “Fachkultur”. Das habe ich erst vor ein paar Tagen mitbekommen, leider etwas zu spät, alle Fächer sind schon belegt. Aber ich werde mich bei der Eröffnung mal vor Ort umschauen und wer weiß … vielleicht sind meine Schätze ja bald auch in einem Fach zu Hause!

Und zu guter Letzt noch ein Tipp für alle Freunde der japanischen Nähkultur: Ganz neu ist der Blog “Tanoshii – Japanisch schneidern“. Ich hatte hier ja auch schon mal erzählt, wie toll ich die japanischen Nähbücher finde. Dieser Blog fordert nun alle auf zum Mitmachen. Somit rückt mein Plan, mir etwas aus dem Buch zu nähen, wieder in greifbare Nähe. Ich bin gespannt, wie es dort weitergeht.

Termine …

… gibt es endlich wieder!
Und ich weiß gar nicht, für welchen davon ich mich entscheiden soll :-)

Hier geht es lang … Klick

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