Luxemburg-Tipps

Flagge Luxemburgs

Wie immer hat viel zu schnell ein neues Jahr begonnen, sodass unser letzter Ausflug nach Luxemburg schon wieder eine ganze Weile her ist. Trotzdem muss ich unbedingt noch ein paar Ausflugstipps für diese interessante Stadt nachschieben.

Der eigentliche Grund für unseren Ausflug im Oktober war ja das Brunch im MUDAM am Sonntag, aber selbstverständlich sind wir schon am Samstag angereist, um mal wieder ein wenig durch die Stadt zu streifen. Besonders gern mag ich solche Kurztrips, wenn ich in eine Stadt zurückkehre, in der ich schon ein paar Mal war: Dann kenne ich mich schon ein wenig aus und alles fühlt sich schon fast vertraut an. Nach dem zweiten oder dritten Besuch hat man auch schon einen kleinen Überblick, kennt ein paar Wege und weiß in etwa, wo man gerne hinmöchte.

In Luxemburg-Stadt führt uns unser erster Weg eigentlich meistens zum Place de la Constitution. Es ist ein typischer Touristenaussichtspunkt, an dem es auch meistens voller Leute ist – was mir eigentlich gar nicht so liegt. Aber trotzdem kommen wir immer gerne hierher, denn den grandiosen Blick auf die Pont Adolphe, die Passerelle-Brücke und über das Petrusse-Tal wollen wir uns nicht entgehen lassen. Gerade wenn die Sonne an einem solch schönen Herbsttag alles gibt. Wenn man dann genug geguckt und Fotos gemacht hat, kann man hervorragend zu einem Spaziergang die paar Stufen ins Petrusse-Tal hinabsteigen, denn im Gegensatz zu dem Platz oben ist unten im Tal meistens nicht viel los.

adolphebrücke

Pont Adolphe

Passerelle

Passerelle

Petrusse-Tal

Petrusse-Tal

Packt einen nach dem Spaziergang der kleine Hunger, so springt man einfach über die Hauptstraße (Boulevard Franklin Delano Roosevelt) und geht in die Rue Chimay hinein, dort findet man das Lokal „À la soupe„, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Ganz vorzügliche Suppen haben wir dort gegessen, genau das Richtige für zwischendurch. Danach kann man zum Beispiel Shoppen gehen … wenn man allerdings, so wie ich, kein großer Shopping-Freund ist, kann man dazu gar nichts sagen oder empfehlen. Stattdessen empfehle ich lieber, die Stadt zu Fuß zu erkunden und vielleicht das Historische Museum der Stadt Luxemburg (Musée d’Histoire de la Ville de Luxembourg) zu besuchen, in dem man viel über die Geschichte der Stadt erfährt. Das Museum spiegelt über acht Etagen den Aufbau der Stadt wider. Das Spannende dabei ist der Glasaufzug, mit dem man quasi durch die Stadtgeschichte fährt. Er ist ein eigener Ausstellungsraum und er fährt ganz langsam, sodass man dabei den nackten Fels sehen kann.

Wer nicht so viel Kultur möchte, der kann auch einfach so mit dem „ganz normalen“ Stadt-Aufzug aus der Oberstadt hinunter in den Grund fahren und sich dort ein wenig umsehen. Was sicher auch interessant ist, ist ein Besuch der Kasematten  – in den Fels gehauene Höhlen und Gänge, die noch aus dem 17. Jhd. stammen -, aber das haben wir noch nie geschafft, dafür ist unser Aufenthalt meistens zu kurz. Insgesamt liegt alles nah beieinander und ist gut zu Fuß zu entdecken.

Uns verschlug es bei diesem Besuch auch wieder nach unten in den Grund, und dort machten wir dann die Entdeckung des Abends: die Brigitte. Nein, nicht Nielsen und auch nicht Bardot, sondern eine kleine Bar, die in ein leerstehendes und renovierungsbedürftiges Haus hineingebaut ist. Komplett zusammengeschraubt aus OSB-Platten ist die Brigitte ein Haus im Haus. Eine Zwischennutzung, eine  Pop-up-Bar, die nur so lange existiert, bis das Haus umgebaut wird. Genial!
(Richtig viele Infos zur „Brigitte“ und auch sehr schöne Fotos findet ihr in dem Artikel „Brigitte – eine Pop-up Bar“ auf dem Blog akihart.)

brigitte_lux

brigitte_lion_disco

brigitte_hallway

brigitte_innen

Soweit meine bescheidenen Tipps zu Luxemburg-Stadt.
Wart ihr auch schon einmal dort? Habt ihr noch weitere Tipps für mich? Denn unser nächster Besuch kommt bestimmt!

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